Michael Hesemann, Historiker und Autor
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Meine Bücher (eine Auswahl)



Das letzte Geheimnis von Fatima (Kopp Rottenburg 2016)

»Wer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich.«
Papst Benedikt XVI., 13. Mai 2010

Als der Vatikan im Juni 2000 das »Dritte Geheimnis von Fatima« veröffentlichte, wollte jeder glauben, dass es sich auf die Vergangenheit bezieht. Gerne sah man in der Vision der drei Seherkinder von einem alternden Papst, der »von Schmerz und Sorge gebeugt« durch »eine große Stadt ging, die halb zerstört war«, um schließlich selbst ermordet zu werden, eine symbolische Darstellung der schrecklichen Kriege und Christenverfolgungen des 20. Jahrhunderts, gipfelnd in dem Attentatsversuch des Türken Ali Agca am 13. Mai 1981, dem 74. Jahrestag der ersten Erscheinung von Fatima, auf Papst Johannes Paul II.

Doch zum 100. Jahrestag der Erscheinungen, der 2017 begangen wird, ist man sich auch im Vatikan nicht mehr sicher. Längst hat der »Islamische Staat« mit seiner internationalen Terrorarmee nicht nur der Zivilisation an sich, sondern auch ganz speziell dem Christentum und seinem Zentrum »Rom« den Krieg erklärt. Immer lauter werden die Warnungen aus Geheimdienstkreisen vor einem islamistischen Terroranschlag auf den Vatikan und den Papst. Wollte uns davor die Gottesmutter vor 100 Jahren warnen?

Tatsache ist: Bei den Erscheinungen von Fatima, gipfelnd in einem großen Sonnenwunder mit 70000 Augenzeugen, handelte es sich um den machtvollsten Eingriff Gottes in die Geschichte der Gegenwart. Präzise sagte die Gottesmutter den drei Seherkindern den Aufstieg und Fall der Sowjetunion, den Zweiten Weltkrieg und die an ein Wunder grenzende Bekehrung Russlands voraus. Wie kein anderes mystisches Ereignis prägte Fatima seitdem aber auch die Geheimpolitik der Päpste, bis hin zu Johannes Paul II., der überzeugt war, mit einer von der Gottesmutter erbetenen Weihe den Kommunismus besiegt und die Spaltung Europas überwunden zu haben.

Papst Franziskus, der am Fatima-Tag gewählt wurde, weihte der Gottesmutter sein Pontifikat - und betonte damit die Aktualität der marianischen Botschaft auch und gerade in den Krisen unserer Zeit. Noch ist es möglich, die prophezeite Katastrophe zu verhindern. Den Schlüssel dazu aber liefert, so glaubt er, das letzte Geheimnis von Fatima. 

Das erfolgreichste Fatima-Buch in deutscher Sprache jetzt mit einer aktuellen Neuinterpretation des »Dritten Geheimnisses« zum 100. Jahrestag der Erscheinungen!



Mysterium - ungelöste Rätsel der Christenheit
Band 1: Nicht von Menschenhand - Marienerscheinungen und heilige Bilder (Bonifatius Paderborn 2016)


Wunder gibt es und gab es zu allen Zeiten. Nicht nur im Zeitalter der Bibel, sondern auch in der Gegenwart. Das jedenfalls lehrt die katholische Kirche, die Marienerscheinungen auf ihren übernatürlichen Ursprung hin untersucht und mindestens eine wissenschaftlich dokumentierte Wunderheilung zur Voraussetzung für jede Seligsprechung erklärt. Im ersten Band seiner Trilogie geht der Autor Michael Hesemann dem Ursprung der großen Marien-Wallfahrtsorte Lourdes, Fatima und Guadalupe auf den Grund. Er berichtet von spektakulären Erscheinungen der Gottesmutter, von übernatürlichen Heilungen, die selbst hochkarätige Mediziner ins Staunen versetzten, und von Prophezeiungen, die vor unser aller Augen eingetroffen sind. Weiter beschäftigt er sich mit geheimnisvollen Bildern, von denen es heißt, sie seien "nicht von Menschenhand geschaffen", und deren Ursprung tatsächlich ungeklärt ist: Die Tilma von Guadalupe, die, vor 500 Jahren entstanden, Eigenschaften eines Fotos aufweist. Das Fensterbild von Absam, das sich vor über 200 Jahren auf mysteriöse Weise in eine Glasscheibe brannte. Das hauchdünne Muschelseidentuch von Manoppello, aus dem uns ein geheimnisvolles Christusbild anlächelt. Und das Turiner Grabtuch, das seit über einem Jahrhundert die Wissenschaft vor ein unlösbares Rätsel stellt. Stets präsentiert der Autor den neuesten Stand der Forschung und rekonstruiert minutiös die Entstehungsgeschichte dieser "heiligen Bilder", die, mehr als jede Ikone, ein "Fenster zum Himmel" zu sein scheinen. So wird dieses Buch zu einer packenden Entdeckungsreise auf den Spuren der letzten großen Mysterien unseres Glaubens.



Völkermord an den Armeniern (Herbig München 2015)

Mit einer Razzia begann der unfassbare Leidensweg der wohl ältesten christlichen Nation am 24. April 1915. Nach Einschätzung moderner Historiker fielen dem Armenozid rund 1,5 Millionen Menschen zum Opfer. Unter dem Vorwand einer angeblichen Verschwörung der Armenier gegen das Osmanische Reich setzte die Regierung der Jungtürken mit ungeheurer Grausamkeit ihre "Vision" eines rein muslimischen Staates in die Tat um. Der gegenwärtige türkische Staat leugnet diesen Genozid bis zum heutigen Tag, spricht allenfalls von einem "bedauerlichen Massaker". Doch die Dokumentation der Ereignisse, erstmals unter Verwendung bislang unveröffentlichter Quellen aus dem päpstlichen Geheimarchiv, belegt auf erschütternde Weise dieses Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

RADIO VATIKAN, 18.6.2016: "Die Armenien-Reise von Papst Franziskus verleiht diesem Thema neue Aktualität. Dokumente aus dem Vatikanischen Geheimarchiv, die der Düsseldorfer Historiker und Publizist Michael Hesemann ausgewertet hat zeigen, dass man in Rom schon sehr früh im Bilde war über das Ausmaß der Gräuel."

DEUTSCHLANDRADIO KULTUR, 4.4.2015: "Hesemann zitiert noch unveröffentlichte Dokumente aus den Archiven des Vatikans, überwiegend Briefe von katholischen Gesandten und armenisch-katholischen Geistlichen an den Heiligen Stuhl, in denen die Grausamkeiten und die Verzweiflung geschildert werden - aber auch die vergeblichen diplomatischen Bemühungen, auf die Verantwortlichen in der türkischen Regierung Einfluss zu nehmen."

KIRCHENZEITUNG ERZBISTUM KÖLN, 17.4.2015: "Bereits damals setzte sich Papst Benedikt XV. in vielfältigen Interventionen ... für das armenische Volk ein. Ohne Erfolg. Darauf weist der Vatikan-Historiker Michael Hesemann in seinem Buch 'Völkermord an den Armeniern' hin. Sein großes Verdienst ist es, umfangreich aus unveröffentlichten vatikanischen Quellen zu schöpfen. Es ist ein lohnender Blick auf das Verbrechen."

CHRISTLICHER OSTEN, 9/2015: "Das Buch ist eine ausführliche, gut lesbare Darstellung sowohl des Genozids an den Armeniern von 1915/16 als auch anderer Verbrechen der Türken (Osmanen) an den Armeniern... Neben bereits bekannten und publizierten Dokumenten ist es dem Autor gelungen, für sein Werk Hunderte von bisher noch unbekannten Unterlagen aus dem vatikanischen Geheimarchiv auszuwerten... Dass der Völkermord an den Armeniern zum Vorbild für den Holocaust wurde, wie Hesemann in der Einleitung und auch im Nachwort aufzeigt, ist wohl die schrecklichste Nachwirkung dieses größten Verbrechens in der Zeit um den ersten Weltkrieg. Parallelen zu aktuellen Ereignissen liegen auf der Hand. Niemand, der das Buch gelesen hat, kann es ohne tiefe Betroffenheit aus der Hand legen."

HINSEHEN.NET, 22.8.2015: "Ein Buch, das wortgewaltig und quellenreich für die Bekanntheit des Völkermordes streitet und durch seine Kontextualisierung die Armenier zum Prototyp aller Opfer des blutigen 20. Jahrhunderts macht ... Wer sich mit den Völkermorden des 20. Jahrhunderts sowie der Geschichte des armenischen Volkes auseinandersetzen will und das Buch mit kritischem Bewusstsein liest, für den ist es daher in großer Gewinn."

DAS HISTORISCH-POLITISCHE BUCH, 4/2016: "Knapp hundert Jahre nach ihrer Abfassung hat der Vatikan einem kirchlichen Publizisten erlaubt, in seinem Geheimarchiv die Korrespondenz des Vatikans bzw. seines Vertreters vor Ort mit den türkischen Behörden aus den Zeiten des Völkermords einzusehen und Teile davon zu publizieren... Hesemann bettet seine Archivfunde in eine knappe, aber systematische Darstellung der wichtigsten Handlungsstränge ein und holt dazu zeitlich weit aus."

BÖRSE AM SONNTAG, 27.4.2015: "Michael Hesemann könnte mit seinem Buch den Beginn der Trauerarbeit um die Opfer des Völkermordes der Jungtürken an den Armeniern anstoßen. Das würde auch eine abermals erneuerte und vertiefte Sicht auf die Gräuel des Nationalsozialismus ermöglichen. Auch darum ist dieses Buch so wichtig."
 


Papst Franziskus. Das Erbe Benedikts XVI. und die Zukunft der Kirche (Herbig München 2013)
 

S. Em. KURT KARDINAL KOCH: "Ihr Buch über Papst Franziskus und das Vermächtnis von Papst Benedikt habe ich mit Freude gelesen und gratuliere Ihnen zu diesem Werk!"

DIE TAGESPOST: "Bei manchen katholischen Autoren kann man nur staunen, mit welch geradezu außerirdischer Geschwindigkeit sie äußerst interessante und fundierte Bücher zu den verschiedensten Themen des kirchlichen Lebens verfassen: Einer dieser auserwählten Viel- und Schnell-Schreiber ist Michael Hesemann, der erst im vergangenen Jahr mit „Jesus in Ägypten. Das Geheimnis der Kopten“ ein beeindruckendes Werk über die mystisch-historischen Reisespuren der Heiligen Familie vorgelegt hat, nachdem er zuvor Maßstäbe setzende Bücher zur jüngeren Kirchengeschichte, insbesondere zum Wirken des Papstes während der Zeit des Dritten Reiches, publizierte. Nicht zu reden von seinem Interview-Buch mit Georg Ratzinger („Mein Bruder, der Papst“), das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit ein großer Verkaufserfolg war.

Große römische Themen mit einer Tendenz zum Geheimnisvollen – da überrascht es nicht, dass Hesemann mit seinem aktuellen Buch „Papst Franziskus. Das Vermächtnis Benedikts XVI. und die Zukunft der Kirche“ Nachforschungen zum diesjährigen, spektakulären Papstwechsel betreibt. Ein Wechsel, der gerade in säkularen Medien für viel Spekulationen und haarsträubende Fehlinterpretationen gesorgt hat, die Hesemann in seinem Werk mit vielen Kilometern Reise-Recherche (inklusive Interview mit der Papst-Schwester Maria Elena Bergoglio sowie Gesprächen mit Weggefährten und Freunden des neuen Pontifex, wie dem jüdischen Rabbi Abraham Skorka und Pater Guillermo Marco) und kühlem Kopf zu entkräften weiß. Denn, wie er betont: Man darf und kann die beiden Päpste nicht gegeneinander ausspielen. „Benedikt war der Denker, Franziskus ist der Macher. Doch inhaltlich wollen sie das Gleiche: eine von Skandalen gereinigte, entweltlichte Kirche, die sich ganz auf Christus hin zentriert.“ Sprich: Papst Benedikt XVI. ist der begnadete Theoretiker der Entweltlichung, dessen Programm der „Macher“ Franziskus nun beherzt umsetzt. In Kontinuität zu seinem Vorgänger und unter dem Schirm der Gottesmutter, der für Franziskus – wie sich immer deutlicher herauskristallisiert – ein sicherer geistlicher Ressourcen-Spender ist.

Wobei Hesemann bei dieser Gelegenheit gleich mit einer Menge von Medien- und Verschwörungs-Mythen aufräumt, die sich um Papst Franziskus, den Mann „vom Ende der Welt“ ranken, wie etwa denen, dass er als Sohn armer Emigranten ein Fürsprecher einer Kirche von unten sei, ein liberaler Reformgeist, der eine neue Kirche in Opposition zum Vatikan schaffen wolle. Weder waren Bergoglios Eltern bettelarm, sie konnten stattdessen auf ein beachtliches Vermögen zurückgreifen (Bergoglios Vater war Buchhalter in einer Strumpffabrik und nicht, wie oft kolportiert wurde, Eisenbahnarbeiter!), noch muss man sich bei Franziskus Sorgen machen, dass er die christliche Heilslehre mit der marxistischen verwechselt.

Ein Buch, das Mut macht für die Zukunft

Als „neuen Petrus“ schildert ihn Hesemann, als einen frommen Mann und Jesuiten, der die Kirche zu ihren Anfängen zurückführen möchte, zu einer Kirche ohne falschen europäischen Ballast, ohne einen geistlosen Hedonismus – was, das betont Hesemann, keine Frage der Schuhfarbe ist. Deshalb besitzt die überraschende Wahl Bergoglios (auch Papst Benedikt kannte seinen Nachfolger, wie Georg Ratzinger, den Hesemann bei seiner globalen Papst-Recherche-Tour noch einmal interviewt hat, zugibt, nicht gut) aus Sicht Hesemanns durchaus eine prophetische Dimension: „Das, so begreife ich bei meinem Besuch in Lujan, ist die „Kirche der Armen“, die der Papst uns schenken will. Keine Genüsse der Hochkultur, gewiss, dafür aber menschliche Wärme und Brüderlichkeit. Etwas, das auch unserer verkopften, vor allem aber verwöhnten und überbürokratisierten Kirche in Deutschland guttun würde.“

Im Unterschied zu vielen Schnellschuss-Biographien, die nach der Wahl Bergoglios zum Papst allzu schnell und oberflächlich auf den Markt geworfen wurden, hat sich Hesemann bei aller professionellen Schnelligkeit relativ viel Zeit gelassen, um den neuen Papst kennenzulernen und sein Umfeld zu verstehen; auch der Abschied Benedikts, der Rücktritt des Jahrhunderts, wird von Hesemann noch einmal gründlich untersucht und eingeordnet. Eine angemessene Entscheidung des Autors, zumal er durch persönliche Aufenthalte in Rom und im Vatikan unmittelbar vor dem Rücktritt seine persönlichen Erinnerungen enorm spannend und römisch-authentisch schildern kann. „Papst Benedikt wirkte an diesem Tag noch ein wenig gekrümmter, noch ein wenig filigraner als fünf Wochen zuvor, und als er seine Grußbotschaft verlas, klang seine Stimme schwächer, als wir es gewohnt waren.“

Sprich: Schon damals am 8. Februar 2013, als Hesemann im Rahmen einer Malteser-Wallfahrt die Ewige Stadt besuchte, waren die Zeichen von physischer Schwäche des deutschen Pontifex unübersehbar. Sein Rücktritt also eigentlich schon absehbar, wenn man denn in die Zukunft hätte schauen können. Dezente Hinweise und Andeutungen gab es im Vorfeld, wie Hesemann, dessen Literaturliste an Aktualität nichts zu wünschen übrig lässt, anmerkt. Um zu dem Ergebnis zu kommen: „Doch gerade diese Demut, diese Bescheidenheit, dieses buchstäbliche Zurück-Treten vor der großen Aufgabe der Nachfolge Petri, für die er, der ,einfache Arbeiter im Weinberg des Herrn‘, sich jetzt nicht mehr stark genug fühlt, machen seine wahre Größe aus. Er spürte, dass seine Arme zu schwach wurden, um das Schiff Petri auch weiterhin in dem so heftigen Gegenwind zu lenken; also machte er den Weg frei für einen jüngeren Steuermann mit kräftigeren Schultern.“ Eben für Franziskus, den Seelsorger und Papst der großen Gesten. Wer nach dieser spannend und ergreifend zu lesenden Rekapitulation des „römischen Frühlings“ den Rücktritt des deutschen Papstes immer noch im Zusammenhang mit Vatileaks verortet, der hat nicht begriffen, worum es Benedikt XVI. mit seinem Rücktritt wirklich ging, denn: erst brachte Benedikt das Kapitel Vatileaks pflichtbewusst zu Ende, dann trat er zurück. „Joseph Ratzinger handelte auch in diesem Fall vernunftgemäß. Er hatte sein Haus bestellt.“

Immer wieder löst sich Hesemann aus der Gegenwart und spannt historische Bögen und Querverweise. Sei es mit Blick auf Heilige wie Benedikt und Franziskus, die Missionsgeschichte Südamerikas oder das Zweite Vatikanische Konzil. Unterm Strich: Michael Hesemann hat mit „Papst Franziskus“ ein Buch geschrieben, das die spektakulären Ereignisse dieses Jahres zusammenfasst. Sachlich und angemessen emotional, wie es sich für einen Katholiken gehört. Ein Buch, das Mut macht für die Zukunft. Hesemanns Buch, das von Erzbischof Georg Gänswein in Manuskriptform „wohlwollend“ geprüft wurde, belegt, dass es auf dieser Erde dennoch nichts Interessanteres geben wird, als den katholischen Glauben in Treue zum Papst zu leben und Christus nachzufolgen." (4.10.2013)


MÜNCHNER MERKUR: "In seinem neuen Buch "Papst Franziskus: Das Vermächtnis Benedikt XVI. und die Zukunft der Kirche" beleuchtet Bestseller-Autor Michael Hesemann im Gespräch mit dem Papst-Bruder Georg Ratzinger die wahren Hintergründen des historischen Rücktritts von Papst Benedikt XVI. Als einer der ersten war er außerdem vor Ort in Argentinien auf Spurensuche und interviewte jahrzehntelange Wegbegleiter von Papst Franziskus: Er führte eines der ersten, ausführlichen Interviews mit der Schwester von Papst Franziskus, Maria Elena Bergoglio, und mit dessen bestem Freund, dem jüdischen Rabbi Abraham Skorka sowie Pater Guillermo Marcó, dem engsten Vertrauten Kardinal Bergoglios. Im Interview betont Michael Hesemann: Über den amtierenden sowie den emeritierten Papst kursieren viele Legenden und Vorstellungen, die deren engste Vertraute widerlegen. "

ECHO NORD: "Michael Hesemann, hat in seinem neuen Buch Papst Franziskus, Das Vermächtnis Benedikts XVI. und die Zukunft der Kirche, in den Vordergrund gestellt. Er war auf Spurensuche in Argentinien, und suchte dort Franziskus Wegbegleiter. Interessant sind die ausführlichen Interviews mit der Schwester von Papst Franziskus. Maria Elena Bergoglio, der jüdische Freund Rabbi Abraham Skoka und Pater Guillermo Marco, der engste Vertraute von Kardinal Bergoglios. Die Inhalte des Interviews drehen sich um den amtierenden sowie den emeritierten Papst. Viele Legenden, aber die Vertrauten können einige Fakten widerlegen. Spekulationen machen auch im Vatikan die Runde. Hat Papst Benedikt XVI. während seiner Amtszeit jemals mit seinem Bruder über Kardinal Bergoglio als seinen möglichen Nachfolger gesprochen? Die Recherche ergab, ein klares nein. Papst Franziskus ist ei Praktiker. Er hat das Programm für das franziskanische Pontifikat geschrieben. Auch die Vision von Franziskus, etwas zu ändern, geht nur den Erzählungen nach. Den Medien nach, ist sein Traum eine entweltlichte Kirche. Eine Kirche, die für die Armen und Notleidenden dieser Welt eintritt. Ein großartiges Buch aus der F.A. Herbig Verlagsbuchhandlung München. Die Durchleuchtung und die wahren Hintergründe von Papst Benedikt Amtsverzicht werfen keine Fragen auf. Die Doppel-Biografien des emeritierten Papstes Benedikt VXI. und des amtierenden Papstes Franziskus, ist für die heutige Zeit angemessen. Wer das Buch gelesen hat, versteht was Franziskus meint. Eines der besten Papstbücher, die ich gelesen habe."


KATH.NET: 
Entweltlichung 2.0. Michael Hesemann leistet 'Schlüsseldienste'

Michael Hesemann hat ein Buch über das Vermächtnis Benedikts XVI. und die Zukunft der Kirche veröffentlicht. Eine Rezension von F.N. Otterbeck
http://www.kath.net/news/42333



Jesus in Ägypten. Das Geheimnis der Kopten (Herbig München 2012)

MÜNCHNER MERKUR: "In seinem neuen Buch „Jesus in Ägypten: Das Geheimnis der Kopten“ lässt der beim Vatikan akkreditierte Journalist die geheimnisvolle Welt der uralten christlichen Tradition der ägyptischen Kopten lebendig werden. Hesemann beleuchtet darin auch die aktuelle dramatische Lebenssituation der Kopten, die zunehmend gewalttätigen Übergriffen ausgesetzt sind."

DEUTSCHLANDRADIO: "Das besondere Verdienst seines Buches ist es aber, eine weithin unbekannte Kirche vorzustellen, ebenso wie ein Ägypten, dessen christliche Kraft man gerade in dieser Zeit leicht übersieht."
http://www.deutschlandradiokultur.de/auf-den-spuren-der-aegyptischen-kopten.1278.de.html?dram:article_id=232495

DIE TAGESPOST: "Der Fußabdruck Jesu, die Teigschale Mariens, der Altar des Jesaja: Bis heute bewahrt und verehrt die koptische Kirche die Spuren der Heiligen Familie in Ägypten. Auf der Flucht vor König Herodes' Häschern durchquerten sie das Land am Nil. Elf Monate hielten sie sich dort auf, wie der Historiker Michael Hesemann in seinem neuen Buch „Jesus in Ägypten“ errechnet. Die Anwesenheit des Herrn und seiner Mutter macht Ägypten so zum Heiligen Land für die ganze Christenheit. Faktenreich und flüssig präsentiert der Autor die Indizien, die aus seiner Sicht die Überlieferung über die einzelnen Stationen der Flucht glaubhaft machen. Hesemann ist dabei nicht der erste abendländische Christ, der den Spuren der Heiligen Familie gefolgt ist. Schon der protestantische Pastor Otto Meinardus untersuchte in den sechziger Jahren die Stationen dieser Reise – und konnte fortan nicht mehr vom Geheimnis der Kopten lassen.

Bis heute prägen die Unmittelbarkeit des Übernatürlichen den Glauben dieser größten nahöstlichen Kirche. Hesemann widmet ganze Kapitel den zeitgenössischen Phänomenen. Für die Erscheinung der Muttergottes in Zeitoun in Kairo interessierte sich 1968 sogar Papst Paul VI. im fernen Rom. Der Patriarch der koptisch-katholischen Kirche hielt in seinem Bericht für den Vatikan die Phänomene, die ein Muslim zuerst erblickte, für authentisch. Ein Priester berichtet Hesemann gar, dass sich selbst der muslimische Präsident Nasser die Erscheinungen ansah. Zwei Nächte habe er im Wagen verbracht, um schließlich der Lichterscheinung ansichtig zu werden. Auch 2009 in Warraq nahe Kairo war es ein Muslim, dem die Erscheinung der Gottesmutter zuerst auffiel. Wundersame Heilungen fanden in der Folge angeblich statt. Selbst der verstorbene Papst Schenuda nahm das Ereignis ernst.

Neben einem lebendigen Wunderglauben, für den auch die koptische Hierarchie offen ist, ist es die Verehrung der Märtyrer, die der koptischen Gläubigkeit ihr unverwechselbares Gepräge gibt. Nicht Christi Geburt, sondern der Amtsantritt des Christenverfolgers Diokletian 284 ist für die koptische Kirche dementsprechend das Maß ihres Kalenders. Ägyptens Christen leben deshalb im Jahr 1728 der Ära der Märtyrer. Die konstantinische Wende beendete die Verfolgung durch die heidnischen Kaiser. Jahrhundertgestalten wie der heilige Kyrill von Alexandrien machten Ägypten christlich und ließen es über das Heidentum triumphieren. Mit der Ankunft des Islam im Jahre 642 aber wurde aus einer christlichen Mehrheit eine Minderheit, die heute angesichts eines mächtigen politischen Islam erneut um ihren Platz im nachrevolutionären Ägypten fürchten muss. Ausführlich und sorgfältig werden die zahlreichen Angriffe dokumentiert, denen sich Ägyptens Christen in den letzten Jahren ausgesetzt sahen. Für weltweites Aufsehen sorgte der Anschlag auf die Alexandriner Sankt Markus und Petrus-Kirche am Neujahrstag 2011 – noch zu Mubaraks Zeiten. 24 Menschen kamen ums Lebens, 97 wurden schwer verletzt. Später stellte sich heraus, dass das Innenministerium selbst an den Anschlägen beteiligt war. Die Reliquien der Ermordeten sind längst Gegenstand der Verehrung geworden. Leider sollten die christlichen Toten der Neujahrsnacht nicht die letzten bleiben.

Märtyrerblut ist Christensaat: Im Gespräch Hesemanns mit dem Metropoliten Bishoy, dem Sekretär des Heiligen Synod der koptisch-orthodoxen Kirche, wird deutlich, wie sehr das Denken und Glauben der Kopten noch von diesem altchristlichen Grundgesetz bestimmt wird: „Für uns ist das Blut der Märtyrer die kostbarste Energiequelle der Kirche. Eine Kirche ohne Kreuz ist wie eine Ehe ohne Bräutigam.“ Bei aller Faszination, die man als Katholik für den koptischen Glauben an Gottes Wirken in der Welt empfinden wird: Im Interview mit Metropolit Bishoy werden auch die Reserven deutlich, die die Kopten gegen das westliche, auch katholische Christentum hegen. Fegfeuer und Filioque sind die traditionellen Streitpunkte, die Frage nach dem Heil von Nichtchristen ist seit dem Konzil hinzugekommen. Alles zusammen führt dazu, dass die katholische Taufe nicht von der koptischen Orthodoxie anerkannt wird.

Mit „Jesus in Ägypten“ hat Hesemann mehr als nur einen Reiseführer auf den Spuren der Heiligen Familie vorgelegt, sondern auch eine Kirchen- und Mentalitätsgeschichte des ägyptischen Christentums. Gut geschrieben und wissensgesättigt wird es damit zum Buch zur Stunde, da in Ägypten um den künftigen Platz des Christentums gerungen wird." (23.11.2012)


ECHO NORD: "Einem Christen kann Ägypten nicht gleichgültig sein. Dorthin flüchtete die Heilige Familie nach der Todesdrohung des König Herodes, dort wirkte Jesus seine ersten Wunder und in der Metropole Alexandria verbreitete Markus das Evangelium. Die Kopten führen diese Glaubenstradition bis heute fort-den Repressalien des längst muslimischen Staates trotzend. Der Historiker Michael Hesemann schildert die bewegte Geschichte der Christen am Nil und besucht auf seiner Reise durch das Land verzaubernd schöne Klöster abseits der Touristenpfade. Er gibt Zeugnis von mystischen Begegnungen sowie der aktuellen dramatischen Lebenssituation der Kopten, die zunehmend gewalttätigen Übergriffen ausgesetzt sind. Es ist ein intellektueller und ein spiritueller Genuss, das Buch Jesus in Ägypten von Michael Hesemann zu lesen. Neben der überaus bewegten Thematik dieses Buches fesseln aber auch die Erzählweise und der Schreibstil seines Autors. So fällt es wahrlich schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen, wenn man einmal mit der Lektüre begonnen hat. Immer wieder versetzten Hesemanns feine Beobachtungsgabe und seine farbigen und detailgetreuen Schilderungen den Leser in die Zeit Jesu Christi und zu den Stätten, die er und seine Familie auf ihrer Flucht besucht haben, an denen, er gewirkt und bleibende Erinnerungen hinterlassen hat. Man kann dem Koptischen Bischhof für Deutschland Anba Damian zu seinem Vorwort des Buches nur zustimmen."

PFR. CLAUS MICHELBACH in KOPTEN OHNE GRENZEN: "
Auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und Forschungsergebnisse schilderte Hesemann ausgewählte Orte einer “heiligen Geographie” des Landes. Es gelang ihm brillant, ausgehend von der Hl. Familie, den Zusammenhang zwischen dem Ägypten vor Christus und dem dortigen koptischen Leben heute zu schildern. (...) Michael Hesemann gelingt es packend und informativ die Welt der Kopten zu beschreiben und uns Europäern, soweit dies mit Worten möglich ist, die Glut und Liebe der "Kirche der Märtyrer" zu vermitteln. Wie in allen seinen Büchern ist er auf dem aktuellen Stand der Wissenschaften und vermag sein detailliertes und profundes Wissen verständlich und in den großen Zusammenhang stellend weiterzugeben.
Das Buch gewährt tiefe Einblicke in das "Heilige Land Ägypten", in dem Gott sich dem Moses offenbarte, und das geheiligt wurde durch die Anwesenheit der Heiligen Familie. Der Autor schildert ausgewählte Orte einer "heiligen Geographie" des Landes, wobei es ihm brillant gelingt, von der Hl. Familie ausgehend den Zusammenhang mit dem Ägypten vor Christus und dem dortigen koptischen Leben heute zu schildern.
Es weckt Interesse sich mehr mit dem reichen kulturellen, theologischen und spirituellem Erbe der Christen Ägyptens zu beschäftigen. Hesemanns Buch macht deutlich, dass es der ganzen Christenheit dient, wenn wir auf die Kopten schauen, sie achten und lieben lernen und ihnen Zeichen unserer Nähe und Brüderlichkeit schenken. Von mir deshalb eine klare Leseempfehlung!"

VATICANISTA NEWS:  "Der Autor belässt es nicht dabei, das große Erbe der Kopten vor Ort aufzuspüren. Er ist auch ein politischer Kopf, der sich nicht in der Schönheit seiner Geschichten über sanftmütige Mönche und unnachgiebige Märtyrer verliert. So reist er mit der Frage in die Wüste, was er als Katholik für die aktuellen Debatten um Reformen von dieser altorientalischen Kirche lernen kann, die sich offenbar immer noch aus uralter Tradition selbst erneuert. Und er erwartet von den ägyptischen Christen nichts weniger als die Antwort auf die zentrale Frage nach einem Weg in die Zukunft der Schwesterkirche im Westen. Können nach all den Jahrhunderten die Glaubensgeschwister am Nil wieder der gesamten Christenheit grundlegende Impulse geben? Michael Hesemann hält dies für möglich.

Gewiss nicht auszuschließen ist, dass lange kein westlicher Autor, der zugleich ein breites Publikum erreicht, dieser Kirche mit solchem Respekt und solcher Ernsthaftigkeit begegnet ist." 



Maria von Nazareth. Geschichte, Legenden, Archäologie (St. Ulrich Augsburg 2012)
(Ung.: A Nazareti Maria, Szent Istvan 2012
Ital.: Maria di Nazareth, Milano 2014
Poln.: Miriam z Nazaretu, Poznan 2014)


DIE TAGESPOST: "Viele werden die spannend und flüssig gehaltene Darstellung gern lesen und vermutlich auch einigen geistlichen Gewinn daraus ziehen..." (26.5.2011)

KONRADSBLATT: "Es ist beeindruckend, was Hesemann alles herausgefunden hat und wie er die historischen Fakten zur theologischen Aussagen in Beziehung setzt." (5.12.2011)

DER DURCHBLICK: "Das Leben eben dieser Frau, der Mutter des Erlösers, Maria von Nazareth, der Fürsprecherin, die Millionen Menschen um ihre Fürsprache anflehen, wird in vorliegendem Buch höchst lesenswert dargelegt." (18.5.2011)

HEINRICHSBLATT BAMBERG: "Mit seinem neuen Buch ist es Michael Hesemann wieder einmal gelungen, eine neue Sichtweise auf die Gottesmutter zu werfen, und das in einer lebendigen und anschaulichen Weise, die dazu verleitet, das Buch nicht mehr aus den Händen legen zu wollen." (21.8.2011)


BUCHPROFILE: "Fakten- und lehrreich sowie fesselnd geschrieben mit interessanten Thesen hat der Autor eine Biografie Mariens vorgelegt, die nicht nur das Potential zum Bestseller hat, sondern auch dazu, vielen Menschen einen neuen Zugang zur Mutter Gottes zu ermöglichen. Der Band verdient daher beste Empfehlung und weite Verbreitung." (15.3.2011)


Msgr. Dr. theol. JOSEF SPINDELBÖCK: "So wird der interessierte Leser doch großen Gewinn aus der sachkundigen und vom Glauben getragenen Auseinandersetzung mit den geschichtlichen Umständen des Lebens Mariens schöpfen! Ein jedenfalls lesenswertes Buch."

Pfr. Dr. theol. STEFAN HARTMANN: "Michael Hesemann können wir dankbar sein, dass er so viele aus verschiedenen Perspektiven immer wieder freilegt und deutet. So kann das Gottes-Ereignis der Vergangenheit auch in Gegenwart und Zukunft neu präsent werden und zu mehr Glauben und Nachfolge hinführen."



(mit Benedikt XVI.): Der Papst in Deutschland (St. Ulrich Augsburg 2011)

MANNHEIMER MORGEN: „Michael Hesemann liefert Zweierlei in einem: neben hervorragenden Fotos alle Ansprachen und Botschaften des Heiligen Vaters.“



(mit Georg Ratzinger:) Mein Bruder, der Papst (Herbig München 2011)
(Franz.: Mon frere, le Pape, Bayard 2011
Engl.: My Brother, the Pope, St. Ignatius 2012
Ital.: Mio Fratello, Il Papa, Piemme 2012
Span.: Mi Hermano El Papa, Liguori Press 2012
Span.: Mi Hermano, el Papa, S.Pablo 2012
Port.: Meu Irmao, O Papa, D. Quixote 2012
Poln.: Moj brat Papiez, Znak 2012
Tschech.: Muj Bratr Papez, Portal 2012
Slovak.: Moj Brat Papez, Trvna 2012
Sloven.: Moj Brat, Papez, Zalozba Druzina 2013
Chin.: Wisdom Press 2013)


DEUTSCHLANDRADIO KULTUR: "Es sind solche Anekdoten, die Domkapellmeister Georg Ratzingers Erinnerungen 271 Seiten lang vergnüglich lesbar machen. Eher bayerisch-herzig als intellektuell-analytisch plaudert der ehemalige Dirigent der Regensburger Domspatzen über den fromm-gradlinigen Vater im Widerstand gegen Hitler, über Josefs Monate bei der Hitlerjugend und als Flakhelfer."



Johannes Paul II. - Erbe und Charisma (St. Ulrich Augsburg 2011)

(Ung.: II. János Pál - Örökseg és karizma, Budapest 2014)


KATH.NET: "Millionen von Pilgern aus aller Welt werden am 1. Mai 2011 zur Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. in Rom erwartet. Aus diesem Anlass hat der renommierte Bestsellerautor, Historiker und Journalist Michael Hesemann eine brandaktuelle Biographie des großen Papstes vorgelegt, der mehr als 26 Jahre im Amt war und Geschichte gemacht hat wie kein Papst vor ihm; von der Kindheit und Jugend in Polen über seine Zeit als Priester, Bischof und Professor bis hin zum wegweisenden Pontifikat. Ergänzt durch viele Bilder und Erinnerungen von Arturo Mari, der als päpstlicher Leibfotograf Johannes Paul II. so nah gekommen ist wie sonst niemand, wird dieses Buch einzigartig."

PAULINUS: "Das Buch ist weit mehr als eine einfache Lebensbeschreibung. Indem die Autoren persönliche Erlebnisse einstreuen, indem sie Weggefährten und Zeitgenossen zu Wort kommen lassen, begeben sie sich auf die Spur dieses Mannes und erklären, was sein Charisma ausmachte."

HEINRICHSBLATT: "Neue Biografie mit starken Bildern."

SENDBOTE DES HL. ANTONIUS: "Es ist die ideale Form, dieses zweilängste Pontifikat der Kirchengeschichte vorzustellen: in Wort und Bild."

RICHARD NIEDERMEIER/St. Michaelsbund: "
Beide Verfasser dieser kleinen, mit Bildern ausgestatteten Biografie, sind - auf je ihre Weise - dem großen Papst besonders nahe gekommen: Mari war dessen Leibfotograf und hat über die Jahre seines langen Pontifikates nicht nur die sprechendsten Bilder geliefert, sondern ist dem Papst dabei auch persönlich sehr nahe gekommen; Hesemann hat als Vatikanjournalist Johannes Paul II. auf einigen wichtigen Reisen begleitet, sich aber als Historiker auch durch intensive Recherchen und durch sein abgewogenes Urteil ausgewiesen. Obwohl ihr Buch viel Bekanntes in Erinnerung ruft, lässt es dennoch zahlreiche Details in neuem Licht erscheinen: Wir erfahren etwa, wie das Bewusstsein des Papstes sich formte, ein Pilgerpapst werden zu müssen, oder welch unglaublichen Einsatz Papst und Vatikan für die Freiheit Polens und für den Frieden in der Welt - etwa vor Ausbruch des zweiten Irakkrieges - geleistet haben. Vor allem wird die eigenständige Rolle der Kirche zwischen den Ideologien und politischen Systemen deutlich, für die dieser große Papst Raum geschaffen hat - eine Einsicht, die den vielen heute verunsicherten Katholiken helfen kann, wieder zur Kirche zu stehen. Jenseits aller Informationen aber vermittelt diese Biografie auch das Faszinosum eines Menschen, auf den Gott seine Hand gelegt hat und der diesem Ruf konsequent und beharrlich gefolgt ist. So erscheint Johannes Paul II. nicht nur als großer Papst, sondern auch als Zeichen, dass Gott seine Welt nicht alleine lässt."



Das Bluttuch Christi (Herbig München 2011)
(Poln.: Chusta Chrystusa, Krakow 2014)



KARL PRINZ ZU LÖWENSTEIN (Malteser): "Gut und verständlich geschrieben führt Michael Hesemann durch den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung zu zwei Tüchern, die in Oviedo/Spanien bzw. in Turin/Italien als Schweißtuch bzw. Grabtuch Christi verehrt werden. Die erste spontane Reaktion auf die Ansprüche zu diesen Tüchern reicht von Skepsis bis Ablehnung. "Kreationen" aus dem Mittelalter. Diese Reaktion bröckelt im Laufe des Buches dahin. Vor den wissenschaftlichen Fakten hat sie keinen Bestand. Hesemann macht deutlich, dass es nicht um Glauben, sondern um Fakten geht, die die beiden Tücher auf das erste Jahrhundert datieren. Sie tragen Spuren eines gewaltsam gestorbenen Menschen, der eine Geißelung und Kreuzigung hinter sich hat. Eindeutig hat ein Mann aus Palästina in diesen Tüchern gelegen. Wer? Jedenfalls finden sich 1:1 die Berichte zur Passion und Auferstehung Jesu Christi in der pathologischen Untersuchung dieser Tücher."




Jesus von Nazareth. Archäologen auf den Spuren des Erlösers (St. Ulrich Augsburg 2009)
(Ung.: A Nazareti Jezus, Szent Istvan 2010)
Poln.: Na tropie Jezusa z Nazaretu, Sa
lwator 2012)

THEOLOGISCHES: "Autor Hesemann aber schreibt immer besser ... Sein Buch zu den Fakten Jesu wird für diejenigen gequälten Insassen mancher Reli-Leistungskurse, die noch beten und hoffen wollen, zum Kultbuch avancieren. Und die viel zu zahlreichen Opfer, die ein theologisches Studium durchmachen mussten an unseren Staatsfakultäten, werden es zum leitenden Oppositionsbuch küren. Es ist kaum vorstellbar, dass die bei Hesemann verzeichneten wesentlichen Befunde je wieder umgestürzt werden."

GIESSENER ANZEIGER: "...ein handliches Buch mit kompaktem, hochaktuellem Bildteil... Hesemann führt seine Leser über persönliche Erfahrungen an Inhalte heran, lässt sie miterleben, wie er in Nazareth römische Relikte besuchte..."

SAUERLANDKURIER: "Die Antworten, die Hesemann liefert, verblüffen und überzeugen gleichermaßen."

PORTAL ZUR KATHOLISCHEN GEISTESWELT:
"Mit unbändiger Neugier und detektivischem Spürsinn folgt Hesemann den historischen Spuren. Geschickt verwebt er dabei seine eigenen Erlebnisse mit historischen Fakten zu insgesamt 13 spannenden Reportagen rund um die Wirkstätten des Herrn – beginnend am Ort der Verkündigung über die Stätten seiner Wunder bis hin zu den Stellen, an denen Jesus den Jüngern vor seiner Himmelfahrt letztmals erschien."

LIVENET.COM: "Theologische Deutungen lässt der Autor aussen vor. Während es nämlich unter Theologen noch immer Mode ist, die Evangelientexte als historisch fragwürdig zu bezeichnen, fördern Archäologen mehr und mehr Details zutage, die deren historische und geographische Authentizität belegen. Mit Archäologen hat der Autor die neuesten Forschungsergebnisse diskutiert und sie in seinem Buch zusammengestellt. 
'Jesus von Nazareth' ist ein lehr- und inhaltsreiches Geschichtsbuch. Dank Hesemanns fesselndem Stil ist es aber auch eine faszinierende Zeitreise und ein echter Archäologenkrimi voller unerwarteter Wendungen und überraschender Erkenntnisse."


Der Papst, der Hitler trotzte. Die Wahrheit über Pius XII. (St. Ulrich Augsburg 2008)
(Ital.: Pio XII - Il papa che si oppose a Hitler, Ed.Paoline 2009
Poln.: Pius XII. wobec Hitlera, Salwator 2010
Ung.: A papa, aki szembeszallt Hitlerrel, Magyar Nyugat Könyvkiado 2013)


HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG: "… gab Pius dennoch allen kirchliche Einrichtungen in Rom Order, Juden Kirchenasyl zu gewähren. Für den konservativen Historiker Michael Hesemann ist er auch deshalb 'Der Papst, der Hitler trotzte'."

BERLINER ZEITUNG: "Für Michael Hesemann ist Pius XII. ein Vermittler der den 'ehrlichen Frieden' wollte."


KATH.NET: "Michael Hesemann zeichnet ein Bild Pius XII. im Licht der neuesten historischen Forschung - und kommt zu einem aufregenden Ergebnis: Pius XII. hat dem deutschen Diktator getrotzt, der Papst war ein subtiler Gegenspieler des Nazi-Terrors."

BENNO KIRSCH IN LITERATURKRITIK.DE: "Bereits der Titel „Der Papst, der Hitler trotzte“ zeigt die Richtung an; Hesemann bezieht sich im
mer wieder auf die von Hochhuth, Goldhagen und Cornwell erhobenen Vorwürfe. Und es gelingt ihm, diese Autoren des unseriösen Umgangs mit historischen Quellen zu überführen. In der Regel haben sie es nämlich unterlassen, die Originalquellen zu studieren, darüber hinaus zitieren sie unvollständig und lassen weg, was nicht zu ihrem vorgefertigten Urteil über Pius XII. passt. Die Lektüre der Hesemann’schen Darstellung macht deutlich, dass sich die Kritiker von anderen Motiven leiten ließen als der Suche nach der historischen Wahrheit. Vermutlich nicht von ungefähr ist unter ihnen kein studierter Historiker: Hochhuth ist Schriftsteller (gelernter Buchhändler), Goldhagen ein Politologe und Cornwell ein Theologe.

Hesemann gibt einen sehr flüssig geschriebenen Bericht über die wesentlichen Daten von Eugenio Pacellis Geburt 1876 in eine dem Papsttum verbundene römische Familie bis zu seinem Tod 1958 in Castel Gandolfo. Pacelli kränkelte zeit seines Lebens, war zugleich aber auch äußerst arbeitssam, was ihm in Verbindung mit seiner Intelligenz und Fremdsprachenbegabung gleichsam für den Dienst in der Kurie prädestinierte. In seiner Funktion als Sachbearbeiter, Nuntius, Kardinalstaatssekretär und schließlich Bischof von Rom musste er sich als Diener mehrerer Päpste mit zahlreichen Krisen der Welt- und Kirchenpolitik befassen: Pius X. sah sich als Gefangener im Vatikan, Benedikt XV. versuchte während des Ersten Weltkriegs vergeblich, zwischen den Gegnern zu vermitteln und Pius XI. sah sich durch die ,modernen Religionen‘ des Nationalsozialismus und Kommunismus herausgefordert. Und als Nachfolger des Letztgenannten musste Pacelli selbst im direkten Kampf mit Hitler bestehen und die Kirche durch den Zweiten Weltkrieg führen.

Das Urteil der Zeitgenossen, die 1958 um den Papst trauerten, kann Hesemann bestätigen: Pius XII. war in seiner Einschätzung der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Nach der Lektüre des Buches fragt man sich sogar, wer besser als Pius XII. geeignet gewesen sein könnte, Hitler entgegenzutreten. Bereits als Nuntius in München und Berlin (1917-1932) hatte Pacelli ausreichend Gelegenheit, den nationalsozialistischen Wahnsinn kennenzulernen. Als Hitler in Deutschland die Diktatur etablierte, sicherte er mit dem Reichskonkordat für die katholische Kirche eine den Umständen entsprechend günstige Verhandlungsposition für die kommende Auseinandersetzung mit einem brutalen, verschlagenen und rücksichtslosen Regime und rettete für die deutschen Katholiken, was er konnte – was wenig genug war. Öffentlich und nicht öffentlich protestierte er im Namen des Heiligen Stuhls gegen die wiederholten Verletzungen des Konkordats, gegen die Verfolgung der katholischen Kirche in Deutschland und später auch gegen die NS-Rassenlehre, in der die Juden zu Menschen zweiter Klasse gemacht wurden, und nicht zuletzt gegen den Überfall der Wehrmacht auf Polen.

Dass die fortwährenden Interventionen des Vatikans für die Ohren eines Lesers des Jahres 2009 so eigenartig verklausuliert und wenig dramatisch klingen, kann man Pius XII. nicht anlasten. Die Zeitgenossen wussten ganz genau, was er sagte. Sie waren in der Lage, zwischen den Zeilen zu lesen und verstanden sich gut auf das „uneigentliche Sprechen“, wie Hesemann zeigt. Desgleichen die Nazis, die sehr gut verstanden, dass Pius XII. ihnen nicht wohlgesonnen war und dies auch noch öffentlich kundtat. Sie fühlten sich zu Recht angegriffen. 1943 war Hitler über Pius XII. so verärgert, dass er sogar Pläne schmiedete, ihn festnehmen und internieren zu lassen. Auch die freie Presse – vor allem in England und den USA – zeigte mit ihren Kommentaren zu den Reden des Papstes und seiner diplomatischen Aktivitäten, dass sie erkannt hatte, dass der Papst ein Gegner der totalitären Diktaturen war. Für jeden Journalisten war außerdem klar, dass Pius XII. ein Freund der Juden war. Wenn beispielsweise die Genfer Zeitung „La Tribune“ am 18. September 1942 einen Artikel „Papst Pius XII. protestiert gegen die Verfolgung der Juden in Frankreich“ brachte (den Hesemann dokumentiert), dann klingt das nicht so, als habe die Redaktion eine Sensation verkünden wollen. Allem Anschein nach waren derartige Meldungen keines besonderen Aufsehens wert.

Das Bild, das Hesemann von Pius XII. zeichnet, unterscheidet sich dramatisch von dem, das die kirchenkritische Publizistik darbietet. Nun könnte man annehmen, dass Hesemann irrt. Und ja: Hesemann hat sein Buch ganz eindeutig in apologetischer Absicht geschrieben. Doch seine Darstellung ist von wenigen Ausnahmen abgesehen (über die Verbindung von Pius XII. zu den Verschwörern des 20. Juli 1944 hätte man gerne etwas mehr und aus den Originalquellen erfahren) überzeugend. Immer wieder geht Hesemann auf die Verfälschungen des eingangs erwähnten Trios ein und widerlegt sie. Dass er dabei aber selbst nur selten seine Quellen nennt, ist schade, weil schließlich auch ein Laie manchmal gerne ad fontes gehen würde, um sich ein genaueres Bild von dem Sachverhalt zu machen. Aber dieser Mangel ist eben der populärwissenschaftlichen Anlage des Buches geschuldet, der durch ein solides Literaturverzeichnis, das ein guter Ausgangspunkt für weitere Recherchen ist, wieder wettgemacht wird."



Paulus von Tarsus (St. Ulrich Augsburg 2008)
(Ital.: Paolo di Tarso, Ed. S. Paolo 2011)

DIE WELT: "Sagen wir es gleich. Es ist reizvoll und verlockend, von Kriminalexperten aus vielen Puzzleteilen am Computer ein Phantombild des Apostelfürsten Paulus zusammenfügen zu lassen, um so dem Mann aus dem kilikischen, heute türkischen Tarsus ein Gesicht zu geben, das der "gemeinsame Nenner" der frühen Darstellungen gewesen sein könnte: das Gesicht eines charismatischen Weisen, eines Menschen von Bildung und Eloquenz, Sanftmut und innerem Feuer. Der Düsseldorfer Autor Michael Hesemann hat es getan – für sein soeben erschienenes Paulusbuch. (...)  Paulus, die archetypische Figur einer großen Lebenswende, einer Wende vom Christenverfolger zum Christusverkündiger, ist der erste Theologe, der "zweite Stifter des Christentums", der Kosmopolit unter den Aposteln. Der intime Kenner des Judentums ebenso wie der antiken griechisch-römischen Geisteswelt war der Globalisierer des Christentums, "der beste PR-Experte, den Christus selbst für die Verbreitung des Evangeliums rekrutieren konnte", wie Hesemann in leicht apologetischer Diktion schreibt."

JUNGE FREIHEIT: "Nach acht Jahren Recherchen und Reisen hat der katholische Historiker, Kulturanthropologe und Literaturwissenschaftler Michael Hesemann („Die Jesus-Tafel“, „Die stummen Zeugen von Golgotha“, „Hitlers Religion“) pünktlich zum Ende Juni 2008 beginnenden Paulusjahr sein Buch „Paulus von Tarsus: Archäologen auf den Spuren des Völkerapostels“ auf den Buchmarkt gebracht.

Hesemann verfolgt die Reisestrecken des Apostels Paulus anhand der Apostelgeschichte von Lukas und der Paulinischen Briefe und stellt sich immer wieder die Frage, ob Archäologie, Geschichte und Literaturwissenschaft die historischen, politischen, gesellschaftlichen und geographischen Fakten aus dem Neuen Testament beweisen. Das Ergebnis ist ein erdrückender Beleg für die Authentizität und den dokumentarischen Wert der Bibeltexte. Selbst kleinste Details wie politische Amtstitel der damaligen Zeit werden präzise wiedergegeben. So ist Hesemanns neuestes Buch ein weiterer Beweis für die Unhaltbarkeit der historisch-kritischen Exegese, für die die biblischen  Schilderungen nur einen symbolischen Charakter haben.

Dennoch ist „Paulus von Tarsus“ kein theologisches, sondern ein historisches Buch. Die Recherchen machen sich im faktenreichen Text bemerkbar und führen den Lesern in die Welt, in der Paulus gewirkt hat. Man bekommt Einblick in Politik, Gesellschaft, Sitten, Wirtschaft und Kultur der damaligen Zeit. Hesemann schafft es, daß der Leser mit seinem inneren Auge die Welt erblickt, die auch der Völkerapostel erblickt hat. Ebenso werden die politischen und kulturellen Hindernisse deutlich, denen Paulus begegnete, wie beispielsweise der Skeptizismus der Griechen und deren religiöser Relativismus: Athen hatte bei einer Bevölkerung von 5000 Menschen 3000 Statuen verschiedener Götter.

So gesehen ist Hesemanns Buch vergleichbar mit anderen wie „Ein Fisch für den römischen Kaiser. Juden, Griechen, Römer: Die Welt des Jesus Christus“ von Carsten Peter Thiede, „Auf den Spuren Jesu“ von Gerhard Kroll S.J. oder „Mit Jesus durch Galiläa nach dem fünften Evangelium“ von Bargil Pixner O.S.B. Allesamt sind sehr faktenreiche Bücher, was eher eine langsame Lektüre verlangt aber schließlich dem Leser die Welt detailgenau vermittelt, wie sie in der apostolischen Zeit gewesen ist.

Das sehr empfehlenswerte Buch gewinnt einen zusätzlichen Reiz für den Leser, der in die Wirkstätten Paulus reisen möchte, denn Hesemann gibt genaue Angaben aller dieser Orte. Den größeren und wichtigeren, wie Malta, Ephesus, Korinth u.a. sind eigene Kapitel gewidmet." (9. Mai 2008)


RICHARD NIEDERMEIER, St. Michaelsbund: "Nicht der Theologe Paulus, sondern der umtriebige Missionar steht im Mittelpunkt von Michael Hesemanns neuem Paulusbuch. Hesemann ist Paulus auf seinen Reisen nachgefolgt: von Tarsus nach Jerusalem, Damaskus und Antiochien und an die vielen anderen Stätten seines Wirkens in Kleinasien und Europa. Auch wenn dies keine wesentlich neuen Erkenntnisse für die Paulusforschung erbracht hat, so ist Hesemann doch ein meisterhafter Erzähler, der - auf ganz solider wissenschaftlicher Basis - die Berichte der Apostelgeschichte und der paulinischen Briefe von den Reisen und der missionarischen Tätigkeit des Apostels farbig und lebendig werden lässt. Und wer bislang zu dem hochintellektuellen Begründer des Christentums noch keinen Zugang gefunden hat, der wird behutsam in das Denken des Heiligen und seine religiösen Vorstellungen eingeführt. Der Autor erzählt aber nicht nur von Paulus, sondern auch von seiner eigenen Spurensuche. So erlebt der Leser z.B. die antike Metropole Antiochien unter dem Schleier der eher verschlafenen türkischen Provinzstadt Antakya; während sich in Rom und Jerusalem Vergangenheit und Gegenwart auf Schritt und Tritt schillernd durchdringen. Der Gang ins Damals ist aber für den Verfasser nicht nur eine Sache subjektiven Erlebens, sondern auch erstaunlicher archäologischer Fakten. So ist dieses Buch ein gelungener Beitrag zum Paulus-Jahr!"


Die Dunkelmänner (St. Ulrich Augsburg 2007)
(ital.: Contro la Chiesa, Ed. S. Paolo 2009
Ung.: Sötet Alakok, Szent Istvan 2009
Kroat.: Legende Mitovi
, Lazi, Verbum 2010
Poln.:
 Ciemne postacie w historii Ko%u015Bcio%u0142a, Mwydawnictwo 2013)

WIENER ZEITUNG: "Ein Buch wie das von Michael Hesemann, das die katholische Kirche energisch gegen alle Verleumdungen und "schwarze Legenden" in Schutz nimmt, war im Grunde fällig. Denn nicht nur Romanautoren wie Dan Brown, auch Leute, die wissenschaftlich gearbeitet haben wollen, setzen ja heutzutage Lügen und Legenden in die Welt, die keiner seriösen Betrachtung standhalten. Da hat man dann angeblich das echte Jesus-Grab gefunden, da gilt als bewiesen, dass einst eine Frau - bekannt als "Päpstin Johanna" - die Kirche regiert hat, da findet die Legende vom Heiligen Gral eine neue Deutung im "sang real", dem königlichen Blut, das in den Adern der angeblichen Nachkommen des Jesus von Nazareth mit Maria von Magdala fließt.

Einerseits weist Hesemann verdienstvoll nachweislich unberechtigte Kirchenkritik und historisch nicht belegbare Mythen zurück. Auf der anderen Seite legt er sich apologetisch auch dort kräftig ins Zeug, etwa für die Päpste Pius IX. und Pius XII., wo differenzierte historische Beurteilungen absolut legitim sind. Rundumschlag gegen Kirchenkritiker." (5.2.2008)

RICHARD NIEDERMEIER, St. Michaelsbund/München: "Der Historiker und Journalist Michael Hesemann arbeitet in seinem Buch eine Liste von Vorurteilen, Legenden und Lügen auf, die unzähligen Menschen den Zugang zum Glauben und zur katholischen Kirche versperren. Da kocht die Gerüchteküche Ossuarien mit vermeintlichen Jesusgebeinen aus; da zwingt der Fall Galilei noch immer zum Gang in Sack und Asche; da treiben im Vatikan angebliche Verbrecherbanden ihr Unwesen, die Johannes Paul I. auf dem Gewissen haben. Hesemann argumentiert überzeugend, verzichtet um der Klarheit der Sache willen auf alle Schnörkel und liefert so eine ideale Handreichung, um gegen die manipulierende Macht antikirchlicher Medien und ihrer Propagandisten anzugehen. Er scheut sich auch nicht, die Motive für all die Lügengeschichten zu nennen: Da verbindet sich die unverhohlene Absicht, die Kirche zu zerstören mit der Geldgier und Ruhmsucht derer, die sich dafür instrumentalisieren lassen. Hesemann will dabei Kirchengeschichte nicht beschönigen, aber der Wahrheit zu ihrem Recht verhelfen. Und das ist ihm gut gelungen! Breit empfohlen." (Medienprofile)

KIRCHENZEITUNG DES ERZBISTUM KÖLN: "Es ist ein gut geschriebener Parforceritt durch 2000 Jahre, der manche Aha-Erlebnisse für aufgeschlossene Leser bereit hält … Sicher kann das Buch nicht den Anspruch erheben, eine erschöpfende Untersuchung zu sein. Aber es schärft das Verständnis für die Kirchengeschichte, die nach katholischem Verständnis trotz aller Irrungen und Wirrungen immer auch Heilsgeschichte ist."

THEOLOGISCHES:
"Die Stärken des Autors liegen in einer gewissenhaften Recherche des zu behandelnden Materials und einer eher journalistischen Darbietung der Ergebnisse. Diese populär-wissenschaftliche Darstellungsweise vermag es, auch die Leserschaft ausserhalb der Gelehrtenwelt zu erreichen."

SCHWEIZERISCHE KIRCHENZEITUNG: "In der Form, in der das Buch nun auf dem Markt ist, liefert es jene gute Mischung aus Wissenschaftlichkeit und Verständlichkeit, die es auch den nicht akademisch gebildeten Lesern ermöglicht, hinter die Kulissen der heute so weit verbreiteten Irrungen und Wirrungen über die katholische Kirche zu blicken … ist das Buch empfehlenswert. Da es sehr aktuell ist und, ohne langatmig zu werden, die meisten Konspirationen um die Kirche auf leicht verständliche und nachvollziehbare Art und Weise relativiert, ist es ein taugliches Instrument zur Aufklärung in der heutigen Zeit."


KARL LEISNER-JUGEND: "So ziemlich alle angeblichen "Leichen im Keller der Kirchengeschichte" geht Hesemann auf den Grund - sachlich, nüchtern, faktenreich und unparteiisch. Im Gegensatz zu Brandmüllers Werk, das aus einzelnen Essays und Vorträgen zusammengestellt wurde, bietet Hesemann einen zusammenhängenden Durchgang durch die Minenfelder der Kirchengeschichte. Lesenswert und gut lesbar!"

KATH.NET: "Zahlreiche Angriffe und Vorurteile gegen die Kirche und den Glauben beruhen nicht auf Irrtümern, sondern auf beabsichtigten Verzerrungen historischer Tatsachen. Die populärsten „Mythen, Lügen und Legenden um die Kirchengeschichte“ werden in diesem Buch kenntnisreich und spannend auf den Prüfstand gestellt – dabei setzt sich der Autor auch mit modernen Mythen wie dem „Jesus-Grab“, dem angeblichen „Judas-Evangelium“ oder der „Päpstin Johanna“ auseinander. Ein Buch für alle, die wissen wollen, wie es wirklich ist."




Stigmata - Sie tragen die Wundmale Christi (Silberschnur Neuwied 2006)



(mit Yuliya Tkachova): Benedetto! Die Kirche ist jung (Pattloch München 2005)



Hitlers Religion - Die fatale Heilslehre des Nationalsozialismus (Pattloch München 2004 - Neuauflage: St. Ulrich Augsburg 2012)
(Niederl.: Hitlers Religie, Uitgeverij Aspekt 2007
Poln.: Religia Hitlera, Proszynski 2011)


PAUL BADDE: „Es ist das große Verdienst Michael Hesemanns, dies erstmals ohne Scheu aufklärend umfassend darzustellen: eine gruselige Lektüre mit faszinierenden Einsichten.“ („Die Welt“, 22.1.2005)
 
WESTFÄLISCHE NACHRICHTEN: „Der Nationalsozialismus war kein Ableger des Christentums, wie es Goldhagen behauptet, sondern eine Gegenreligion, wie Autor Hesemann ausführlich dokumentiert. Er hat es sich wahrlich nicht leicht gemacht, sich durch diese Mengen abartiger Literatur zu wühlen, um die gedanklich-religiösen Grundlagen für den Nationalsozialismus zu ermitteln.“ (17.6.2005)
 
DIE BRÜCKE: „Hesemann hat in seinem aufschlußreichen und gründlich recherchierten Werk überzeugend dokumentiert, dass für das Verständnis der NS-Ideologie religionssoziologische und religionshistorische Kategorien unentbehrlich sind. Die Nazisekte war nicht nur eine heilsutopische Mixtur aus nordischer Epopöe, millenaristischen Phantasmagorien, arisiertem NS-Heiland, Montsalvat, Kyffhäuser-Mythos, Paganismus, politischer Apokalypse und nackter Gewalt, sondern eine politreligiöse Eucharistie, in der Hitler zum Heiligen Schlächter und Messias militans, die Deutschen zum auserwählten Volk Gottes, Ariogermanen zum Neuen Jerusalem und das jüdische Volk zum Antichrist der Weltgeschichte sakriert wurden.“ (Michael Loeckle in „Die Brücke“ 136, 2/2005)
 
P.M.-MAGAZIN: „Der Historiker und Katholik Michael Hesemann stellt die Deutung der Katastrophe vom Kopf auf die Füße: Die NS-Politik war das Produkt einer fatalen Pseudoreligion, nicht etwa die Religion eine Begleiterscheinung der NS-Religion. Und er bringt in seinem Buch ‚Hitlers Religion‘ überzeugende Beweise.“ (11/2004)
 
BUCHWURM: „Hesemann hat mit dieser Biografie sein bislang wichtigstes und bedeutendstes Werk vorgelegt, mit dem er auf lange Zeit ein Standardwerk geschaffen haben dürfte.“ (Berthold Röth in „Buchwurm.info“, 26.10.2004)
 
KATH.NET: „‘Hitlers Religion‘ ist eine entlarvende Analyse eines menschenverachtenden Eklektizismus, der in kleinen sektiererischen Geheimbünden seinen Anfang nahm und dem später alle inneren und äußeren Merkmale einer Religion zu eigen waren. (...) Auch als Warnung vor braunen Rattenfängern und anderen sogenannten luziferischen Verführern, die eine Orientierungslosigkeit und Sinnsuche, insbesondere junger Menschen ausnutzen wollen, kann Michael Hesemanns hervorragend recherchiertes Werk uneingeschränkt empfohlen werden.“ (22.11.2004)
 
GLAUBE & HEIMAT: „Hesemanns Buch ist erhellend und stärkt die christliche Identität, indem es verbreitete Irrtümer widerlegt. Außerdem wird man wohl seiner These zustimmen, dass, wer das enorme geschichsformende Potenzial von Mythen ignoriere, schnell selbst zu deren Opfer werden kann.“ (Sven Thriener in „Glaube & Heimat, Evangelische Wochenzeitung in Mitteldeutschland“, 9.12.2007)
 
NEUES LEBEN: „Hesemann belegt mit einer Fülle von Fakten: Hitler war Anhänger einer verquasten ariosophischen Heilslehre mit gnostisch-esoterischem Hintergrund, der die Reinheit des Blutes und die Verdammung aller mit ‚unreinem‘ Blut verkündete.“ (Mai 2005)
 
MICHAEL VON PROLLIUS: „Michael Hesemann hat in seiner gut geschriebenen populärwissenschaftlichen Darstellung Bekanntes aufgearbeitet und in einer bemerkenswerten Interpretation verdichtet ... So konsequent und zugespitzt hat bisher kein Autor die spießbürgerliche Gedankenwelt und das dazugehörige Netzwerk von Gläubigen geschildert. Hesemann nimmt Hitler ernst, in seiner ganzen Schlichtheit und obskuren Radikalität.“  (in: „Archiv für Sozialgeschichte“ 45 -2005-)

 PROF. DR. CLAUS-EKKEHARD BÄRSCH, Institut für Politische Wissenschaften, Universität Duisburg: "Es gibt nur wenige wissenschaftliche Studien über Hitlers Religion und wie diese zu spezifizieren ist. In der Welt der Wissenschaft wird ebenso wenig darüber diskutiert wie in den so genannten Medien. Den Anhängern und Verteidigern der Religion wiederum fällt es schwer, Religion mit dem Nationalsozialismus in Verbindung zu bringen. Denn dadurch, so befürchten sie, würde das Christentum mit dem Fluch der Verbrechen des Nationalsozialismus belastet. Es scheint, als wäre nur ein wirklicher Kenner der Religion, speziell des Christentums, in der Lage, zwischen destruktiv-pathologischen Abarten der Religion und dem wahren christlichen Logos zu unterscheiden; denn die wirklich Frommen verabscheuen jeden politisch-religiösen Fanatismus um der Botschaft der Liebe wegen. Michael Hesemann macht diese Unterscheidung. Vielleicht weil er an den Universitäten keine Karriere machen wollte, ließ er sich von den unter den Professoren dieser Republik vorherrschenden Theorien nicht beeinflussen. Sein sorgfältig dokumentierter Versuch, Hitlers Religion darzustellen, verdient allein deshalb schon Respekt.
Michael Hesemann bestimmt den Begriff Religion eindeutig und steht dabei keineswegs im Widerspruch zu den vielen wissenschaftlichen Versuchen und Ansätzen in dieser Richtung. Er beschreibt die Entstehung und das Resultat der Religion Hitlers, indem er dessen Kindheit, seine Jugend in Wien und die Zeit danach im Netzwerk personaler Beziehungen darstellt. Er entfaltet eine lebendige Dramatik mit einem guten Gespür für Szenen, Stimmungen und Motivhypothesen. So gelingt es Hesemann, eine Entwicklung von der religiösen Esoterik über die politische Exoterik hin zum Verbrechen aufzuzeigen. Seine Ausführungen beruhen auf der Kenntnis von Quellen und wissenschaftlichen Werken, die entweder zitiert oder auf die verwiesen wird. Kein Wissenschaftler sollte einwenden, dass Hesemann kein Buch geschrieben hat, wie er meint, es selbst hätte schreiben zu müssen. Vielmehr ist Michael Hesemann dafür zu loben, dass ihm ein nicht minder spannendes als lehrreiches Werk gelungen ist."

ERZBISCHOF DR. GEORG GÄNSWEIN: "Mit diesem Werk steuern Sie einen wichtigen Beitrag zu einem der Grundprobleme der heutigen Rassismusforschung bei. Die Aktualität dessen, was Sie gründlich und mit großer Akribie angegangen sind, bedarf keiner besonderen Betonung."

 


 
Der erste Papst (Pattloch München 2003)
(ung.: Az Elsö Papa, Szent Istvan 2011)

BERNHARD MEUSER (YOUCAT): "Wer sich für Geschichte interessiert, sollte zu Hesemann greifen (sein Gralsbuch war schon der Hammer). Hesemann ist für mich der beste deutschsprachige Sachbuchautor für Geschichtsthemen. Er kann was, was sonst nur die Amis beherrschen: Geschichte wissenschaftlich genau, aber wie ein Thriller zu erzählen. Hier nun geht es um Buddeleien unter dem Petersdom. Hat man in der Nekropole unter den mächtigen Säulen Berninis Petrus, den Fischer vom See Genesareth gefunden - oder sollte man dem Papst besser sagen, dass sein Herrschaftsanspruch auf ganz wackligen Füßen steht? Lassen Sie sich überraschen. Mich hat das Buch gefesselt und zu einer Romreise inspiriert."

NEUSS-GREVENBROICHER ZEITUNG: "Das Ergebnis seiner Forschungen veröffentlichte Hesemann in dem spannenden Archäologie-Thriller "Der erste Papst" (Pattloch-Verlag, 304 Seiten), der jetzt erschienen ist. Darin schildert er packend und minutiös die faszinierende Geschichte der Entdeckung des Petrus-Grabes - eines Jahrhundertfundes, der völlig unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand."

KARDINAL STANISLAUS DZIWISZ: "Freude, Dank, Wertschätzung sind meine Gefühle für Sie, um Ihr Buch ,Der erste Papst' gebührend zu loben. Endlich besitzen wir ein umfassendes wissenschaftliches Standardwerk über den Apostelfürsten Petrus. Im Gefühl väterlichen Stolzes entbietet Ihnen Papst Johannes Paul II. von Herzen seinen Apostolischen Jubiläumssegen!"
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BISCHOF VITTORIO LANZANI, Leiter der Fabbrica di S. Pietro: "Das Buch 'Der erste Papst' ist wirklich ein Werk, das Einblick gibt in die ganze Tradition des heiligen Petrus. Meine ganze Anerkennung für diese tiefgreifende Arbeit, die gewiss zur Verkündigung des Glaubens beitragen wird."




Die Entdeckung des Heiligen Grals (Pattloch München 2003)
(ung.: A Szent Gral Felfedezese, Szent Istvan 2013)



KÖLNER STADTANZEIGER: "
Michael Hesemann, Fachautor, Dokumentarfilmer und Journalist mit einer Vorliebe für christliche Reliquien, will den Kultkelch jetzt endlich gefunden haben. In seinem Buch „Die Entdeckung des Heiligen Grals beschreibt er ein kostbares Gefäß“ aus einem „flammend gemusterten, durchscheinenden Achat von starker Leuchtkraft“. Dieser „Santo Caliz“ genannte Schatz wird seit über 1700 Jahren in einer Kathedrale im spanischen Valencia verehrt. In seinem Wissenschaftsthriller schildert Hesemann die akribische Spurensuche in zahlreichen Archiven, vergleicht die Texte Wolframs und des französischen Troubadours Chrétien de Troyes („Perceval“, 1180) miteinander, rekapituliert die Irrfahrt des Grals und den Kreuzzug gegen den Heiligen Kelch. Während der unterhaltsamen Lektüre kann man Hesemanns Indizienkette durchaus folgen, muss es jedoch nicht zwingend. Immerhin wurde der Autor Ende vergangenen Jahres in die Schar der modernen Gralsritter aufgenommen. (rr)"
KARL LEISNER JUGEND: "Was viele nur für einen Mythos halten, dem geht Michael Hesemann mit den harten Methoden der historischen Forschung auf dem Grund. Und welcher Mythos ist gewaltiger als der des Heiligen Grals? Michael Hesemann hat ihn gefunden - und er lässt uns teilhaben an seiner Suche.
In seinem spannend geschriebenen, bis ins Detail überzeugenden Geschichtskrimi zeichnet er den Weg des Kelches, mit dem Jesus beim letzten Abendmahl die erste Hl. Eucharistie gefeiert hat, bis in die heutige Zeit nach. Dabei bleibt er gewissenhaft und ehrlich; wo eindeutige Belege fehlen, scheidet er sauber mögliche Alternativen aus. Dabei ist er viel weniger auf Spekulationen angewiesen, als man zuvor vermuten sollte.
Aber auch andere Rätsel der Weltgeschichte streift er im Vorübergehen und lässt sie in einem neuen Licht erscheinen: Von der Verbindung der ersten Christen zu den Essenern, der Hinrichtung des Hl. Laurentius, der Arthur-Sage, dem Phänomen der Albigenser bishin zur nationalsozialistischen Mythen-Geschichte.
Die Beweislast ist erdrückend: Die Suche hat ein Ende, der Hl. Gral ist gefunden.
Michael Hesemann hat erneut ein leicht lesbares, spannendes Buch geschrieben, dass von großer Sachkenntnis genauso zeugt wie von einer gesunden Glaubensüberzeugung. Sehr empfehlenswert!"
 
KARDINAL STANISLAUS DZIWISZ: "Erschüttert sitze ich vor Ihrem neusten wissenschaftlichen und schriftstellerischen Meisterwerk, 'Die Entdeckung des Heiligen Grals'. (...) Mit diesem Werk leisten Sie erneut einen namhaften Beitrag zur Verbreitung und Vertiefung kirchlicher Traditionen, welcher gläubige Menschen froh macht und Fernstehende auf den Weg von Christus und seiner Botschaft führt... Im namen der Kirche sage ich Ihnen inniges Vergelt's Gott dafür!"



Das Fatima-Geheimnis (Kopp Rottenburg 2002)
(engl.: The Fatima-Secret, Dell New York 2000)
(poln.: Kulisy Tajemnic Fatimskich, Arche Wroclaw 2001)


KARDINAL STANISLAUS DZIWISZ: "Im Auftrag Papst Johannes Pauls II. sowie aus eigenem Bedürfnis spreche ich Ihnen tiefen Dank und Genugtuung aus über Ihr neuestes Werk 'Das Geheimnis von Fatima. Der Herr belohne Ihre Opfer und die Kraft, welche die enorme Forschungsarbeit gekostet hat, um die Menschheit umfassend zu informieren über das sichtbare Wirken und Eingreifen Gottes, welches die Weltgeschichte unserer modernen Zeit in neue Bahnen gelenkt hat aufgrund der Fürsprache der allerheiligsten Jungfrau."

ERZBISCHOF DR. GEORG GÄNSWEIN: "Mit der inneren Aufteilung des Werkes haben Sie eine glückliche Hand gehabt und der Inhalt ist eine gelungene Verbindung von Seriosität, kompetenter Information nd auch Spannung, die dem Leser Freude und Spannkraft verleiht. Er istein schönes Buch geworden, dem viele Leser zu wünschen sind. Und viele werden es gewiss mit Gewinn und großer Dankbarkeit lesen."




Die stummen Zeugen von Golgatha (Hugendubel München, 2000)
(ital.: Testimoni del Golgota, Ed. S. Paolo 2003)
(poln.: Milczacy swiadkowie Golgoty, Salwator 2003)

KARDINAL STANISLAUS DZIWISZ, damals pers. Sekretär S.H. Papst Johannes Pauls II.: "Ihr einzigartiges Buch 'Die stummen Zeugen von Golgatha' hat mich zu Tränen gerührt. Empfangen Sie meinen tiefen Dank und meine Anerkennung für Ihre opfervolle wissenschaftliche Forschungsarbeit über die allerheiligsten Reliquien der Kirche Gottes! Ich bin zuversichtlich und meine, daß diese Zeugnisse bei vielen Menschen entscheidend sein werden, Christus die Tür zu öffnen oder den Weg zu Ihm zurückzufindem. (...) Betend betrachte ich in dieser Karwoche die Passion Jesu in den von Ihnen gesammelten stummen Zeugen von Golgatha..."




Die Jesus-Tafel (Herder Freiburg, 1998)
(ital. Ausgabe: Titulus Crucis, Ed. S. Paolo 1999)

FOCUS, 1/2000: "Herausgeputzt hat auch sie sich für das Heilige Jahr, auch wenn die 'Basilika vom Heiligen Kreuz in Jerusalem' nur zu den minderen der wichtigen Kirchen Roms gehört. Papst Johannes Paul II. hat sie nicht im Programm, und die meisten Pilger vergessen sie gewöhnlich, obwohl sie mehr als alles andere in Rom fast 2000 Jahre zurück auf Christus verweist: Sie beherbergt ein Stück von der Kreuzestafel 'INRI'. Der deutsche Historiker Michael Hesemann sieht in ihr den einzigen schriftlichen Beweis für den Kreuzestod von Jesus."

BILD, 1.10.99: "Deutscher Wissenschaftler ist sich sicher: Dies ist ein Stück vom Kreuz Jesu."
RHEINISCHER MERKUR, 31.12.99: "Keine plumpe Fälschung - Der Historiker ist sich sicher: Der 'Titulus Crucis', eine Tafel aus Nußbaumholz, stammt aus Jesu Zeit.... Sollte sich seine Hypothese vom wahren Kreuzesrelikt tatsächlich erhärten, hätte das nicht unerhebliche Folgen für die Datierung der Evangelien."

RHEINISCHE POST, 31.12.99: "Eine aufsehenerregende Entdeckung"

SB, 14.11.99: "Ein religiöser Krimi von Format."

PAPST JOHANNES PAUL II, 11.10.99: "Bewunderung und Wertschätzung... für Ihre diesbezügliche mühevolle Forschungsarbeit um die ehrwürdige Reliquie 'titulus Crucis'. Tatsächlich ist dieser stumme Zeuge der Passion unseres Erlösers ein Symbol für das 2000jährige Jubiläum der Geburt Jesu Christi."

PROF. CARSTEN-PETER THIEDE (im Vorwort): "Es war der berühmte Patristiker Hippolyte Delehaye, der mit feiner Ironie darauf hinwies, daß nicht jede Reliquie, die über alle Zweifel erhaben ist, unecht sein muß. Vor diesem Hintergrund wirkt es wie ein Durchbruch, daß ein Historiker und Kulturanthropologe mit unbestechlicher Sorgfalt und Detailgenauigkeit nach dem fragt, was wir heute wirklich wissen über die zentralen Überlieferungsstücke, die mit dem historischen Jesus verbunden sind. Im Mittelpunkt steht die Kreuzesaufschrift, der 'Titulus', der nach römischer Rechtspraxis das Vergehen beschrieb, dessentwegen ein Delinquent zum Tod am Kreuz verurteilt wurde. Michael Hesemanns Leistung besteht nicht zuletzt darin, die verschiedenen Quellen der Überlieferung befragt und analysiert zu haben und anstelle einer schnellen Lösung den aufwendigen, mühevollen Weg gegangen zu sein, an Ort und Stelle, in Rom und Jerusalem, die Experten zu befragen. Daß auch israelische Experten für Epigraphie (Inschriftenkunde) und Paläographie (Handschriftenkunde) ein Datum des heute in der römischen Kirche Santa Croce in Gerusalemme aufbewahrten Fragmentes aus der Zeit vor Helena (d.h. vor dem 4. Jahrhundert n.Chr.)für wahrscheinlich halten, ist vielleicht der beachtlichste Aspekt dieser Recherchen."

WALTER-JÖRG LANGBEIN, Schriftsteller: "Michael Hesemann legte 1999 ein bahnbrechendes Werk zur "Jesustafel" vor, zur Inschrift, die einst am Kreuze Jesu angebracht worden sein soll. Seine Auseinandersetzung muss als gelungene historische Recherche bezeichnet werden. Wer der Argumentation Hesemanns unvoreingenommen folgt, der muss zugeben, dass die verehrte Reliquie der "Jesustafel" vermutlich echt ist."